Am Montag wurde das größte mobile Kunstwerk der Welt namens Global Gate am Hamburger Hafen eröffnet – mit Kunstwerken des wahrscheinlich bekanntesten Ostfriesen: Otto Waalkes. Der Andrang bei der Eröffnung war immens: Neben über 30 Medienvertreter*innen und ebenso vielen geladenen Gästen versammelten sich auch zahlreiche Interessierte bei der Ausstellungseröffnung, um einen Blick auf Otto und seine Kunst zu erhaschen. Mittendrin: ORCA van Loon Communications. Seit August verantwortet ORCA van Loon die gesamte Kommunikation rund um die temporäre Wanderausstellung von Kurator Marcus Schäfer, die noch bis mindestens Mitte November am Cruise Center Altona kostenlos zu sehen sein wird.

„Wir sind stolz, dieses künstlerische Herzensprojekt langfristig kommunikativ begleiten zu dürfen“, sagt Hendrik Schulze van Loon, Managing Partner von ORCA van Loon Communications. „Es tut gut, die glücklichen Gesichter der Besucher*innen zu sehen, die sich ehrlich über den fröhlichen Hingucker in dieser krisengeprägten Zeit freuen.“

Das Konzept dahinter: 37 Seecontainer aufeinandergestapelt in Form des Brandenburger Tors werden mit Leinwänden bespannt und bieten auf diese Weise eine Ausstellungsfläche von insgesamt 2.000 Quadratmetern.

Otto präsentiert seine Kunst in verschiedenen Formaten und Stilarten auf dem Global Gate. Dabei interpretiert er berühmte Werke der Kunstgeschichte neu – wie etwa Die große Welle vor Kanagawa von Katsushika Hokusai oder Jan Vermeers Mädchen mit dem Perlenohring. „Das Global Gate ist damit auch ein Tor zur Welt meiner Ottifanten“, sagt Otto, dessen geliebte Figuren sich in dem einen oder anderen Gemälde wiederfinden und schließlich auch das Global Gate als stilisierte Quadriga krönen. Auf dem Kunstwerk befinden sich auch ausgewählte Bilder aus Ottos neuem Buch Ganz große Kunst: 75 Meisterwärke, das erst kürzlich erschienen ist.

„Wir sind begeistert, dass Otto das Global Gate mit so viel Herzblut gestaltet und sich seine ganz eigenen Gedanken zur Umsetzung gemacht hat“, sagt Marcus Schäfer, Gründer des Global Gate. Der Kunstvisionär ist die treibende Kraft hinter führenden Kunstprojekten weltweit, darunter das The Art Maze auf dem Burj Al Arab in Dubai, die Thailand Yacht Show Art mit Sir Norman Foster und die Allianz Art Night im Petronas Philharmonic Orchestra.

Die Idee zum Global Gate entstand gemeinsam mit seinem Sohn, als sie nach Ihrer Rückkehr aus Malaysia vergeblich auf einen Seecontainer mit ihrem Hausstand sowie Spielsachen warteten. Nachdem Schäfer seinem Sohn Maximilian zur Überbrückung der Wartezeit Spielzeugcontainer kaufte, baute dieser daraus das Brandenburger Tor nach. Da das dem Kunstinnovator noch nicht bunt genug war, kam eines zum anderen. Zum ersten Mal in Originalgröße wurde das Global Gate 2020 am Frankfurter Flughafen aufgebaut, ein Jahr später in Dubai vor dem Burj Khalifa. Der kooperierende Künstler war dort jeweils Leon Löwentraut. Nach der Ausstellung in Hamburg sollen noch weitere folgen.

„Die Seecontainer sind überall auf der Welt vorhanden und müssen nicht eigens für die Ausstellung verschifft werden“, erklärt Marcus Schäfer den Vorteil des Konzepts. Doch nicht nur die Container, auch die ausgestellten Kunstwerke werden weiterverwendet. Interessierte können diese meterweise über www.global-gate.com kaufen. Ebenso wie ein handgefertigtes, limitiertes Modell im Maßstab 1:50.

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